Die äußerste Ungerechtigkeit ist die, die unter dem Schein des Rechts begangen wird
(Platon, Politeia)
Die Demokratie auf demokratischem Wege abschaffen?
Schon einer der Begründer des Grundgesetzes fürchtete diese theoretische Bedrohung. Er sollte recht behalten. Schließlich war es immer schon so, und ist es bis heute:"Alle historischen Demokratien hatten ihren Verfallstermin. Sie gingen unter an ihren eigenen Bedingungen, die sie schufen, besonders aber am mangelnden Willen, sich gegen ihre Gegner zur Wehr zu setzen. Ersetzt wurden sie in der Regel durch totalitäre Strukturen".
Wie sehr sich die Demokratie mehr und mehr abbaut, wird vielen heute immer deutlicher.Ilona Schliebs, September 2010
Die Proteste auf den Straßen kommen nicht von ungefähr.
Der "demokratische Sozialismus" hat nicht alle seiner Karten auf dem Tisch.
Zudem versucht eine zweite Ideologie, von den Linken unterstützt, den Fuß in die gesellschaftliche Tür zu bekommen.
Die Hinweise darauf verdichten sich rasant, dass die Welt sich durch den Islam stark verändern wird. Wer vor 5 Jahren Entwicklungen voraussah, die auf die Vorhersagbarkeit des Islam gründen, sieht sich heute genau diesen erfüllten Tatsachen gegenüber. Und wer die islamischen Schriften mit der historischen und zeitgenössischen Geschichte vergleicht, erkennt dass sie sich bestätigt."Heute will der Islam in allen Ländern des demokratischen Westens, wo es eine nennenswerte islamische Diaspora gibt, mittel- und langfristig die Macht der freiheitlichen Systeme, die er als „dekadent“ einstuft, abschaffen und an deren Stelle den mittelalterlich-scharistischen Islamstaat etablieren.Vieles deutet darauf hin, dass ihm das gelingen wird".
Wer noch genauer hinsieht, kann ein totalitäres Gesellschaftssystem Islam erkennen, das alle nicht-Muslime mit einschließt - als Feinde. Das ist unmissverständlich und jederzeit aus den über 200 Tötungsbefehlen des Koran ableitbar.
| Link zum Artikel von M.Mannheimer |
Doch in islamischen Ländern existiert dieser Begriff gar nicht, er wurde von westlichen Journalisten geprägt.
Faktisch gibt es verschiedene Islame ebenso wenig wie verschiedene Nationalsozialismen.
Kein Islam ohne Islamismus und kein Islamismus ohne Islam.
Das Manifest der 12:
"Gemeinsam gegen den neuen Totalitarismus"
Der indo-britische Schriftsteller Salman Rushdie, die aus Somalia stammende niederländische Abgeordnete Ayaan Hirsi Ali, die im französischen Exil lebende iranische Schriftstellerin Chahla Chafiq, der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy und weitere Intellektuelle, Schriftsteller und Journalisten gehören zu den Unterzeichnern eines Manifestes "gegen den neuen Totalitarismus: den Islamismus", das am Mittwoch in dem französischen satirischen Wochenmagazin "Charlie Hebdo" veröffentlicht wurde. Der Kampf gegen diese Bedrohung könne nur durch die Freiheit der Gedanken gewonnen werden, schreiben die Unterzeichner. "Charlie Hebdo" hatte nach den Protesten gegen die dänischen Mohammed-Karikaturen mit dem Abdruck eigener Karikaturen gegen den Islamismus Front gemacht.
Wir dokumentieren im Folgenden das Manifest:
Nachdem die Welt den Faschismus, den Nazismus und den Stalinismus
besiegt hat, sieht sie sich einer neuen weltweiten totalitären Bedrohung
gegenüber: dem Islamismus
Wie alle Totalitarismen nährt sich der Islamismus aus der Angst und der Frustration. Auf
diese Gefühle setzen die Haßprediger, um mit ihren Bataillonen eine
Welt der Unfreiheit und Ungleichheit zu erzwingen. Wir aber sagen laut
und deutlich: Nichts, nicht einmal Verzweiflung, rechtfertigt
Massenverdummung, Totalitarismus und Haß. Der Islamismus ist eine
reaktionäre Ideologie. Überall, wo er sich breit macht, zerstört er
Gleichheit, Freiheit und Laizismus. Wo er erfolgreich ist, führt er nur
zu einer Welt des Unrechts und der Unterdrückung: Der Frauen durch die
Männer und aller anderen durch die Integristen.
Ayaan Hirsi Ali, Chahla Chafiq, Caroline Fourest, Bernard-Henri
Lévy; Irshad Manji, Mehdi Mozaffari, Maryam Namazie, Taslima Nasreen;
Salman Rushdie, Antoine Sfeir, Philippe Val, Ibn Warraq
Aus dem Französischen von Jochen Hehn.
Wie alle Totalitarismen nährt sich der Islamismus aus der Angst und der Frustration. Auf
diese Gefühle setzen die Haßprediger, um mit ihren Bataillonen eine
Welt der Unfreiheit und Ungleichheit zu erzwingen. Wir aber sagen laut
und deutlich: Nichts, nicht einmal Verzweiflung, rechtfertigt
Massenverdummung, Totalitarismus und Haß. Der Islamismus ist eine
reaktionäre Ideologie. Überall, wo er sich breit macht, zerstört er
Gleichheit, Freiheit und Laizismus. Wo er erfolgreich ist, führt er nur
zu einer Welt des Unrechts und der Unterdrückung: Der Frauen durch die
Männer und aller anderen durch die Integristen.- Wir lehnen den "kulturellen Relativismus" ab, der im Namen der Achtung der Kulturen und der Traditionen hinnimmt, daß den Frauen und Männern der muslimischen Kultur das Recht auf Gleichheit, Freiheit und Laizität vorenthalten wird.
- Wir weigern uns, wegen der Befürchtung, die "Islamophobie" zu fördern, auf den kritischen Geist zu verzichten. Dies ist ein verhängnisvolles Konzept, das die Kritik am Islam als Religion und die Stigmatisierung der Gläubigen durcheinanderbringt.
- Wir plädieren für allgemeine Meinungsfreiheit, damit sich der kritische Geist auf allen Kontinenten gegen jeden Mißbrauch und gegen alle Dogmen entfalten kann.
- Wir richten unseren Appell an die Demokraten und freien Geister aller Länder, damit unser Jahrhundert eines der Aufklärung und nicht eines der Verdummung wird.
Quelle: DIE WELT
PS: Das Manifest der 12 ist zwar in der Wikipedia vermerkt, den Inhalt jedoch kann man lediglich als Verweis auf die WELT ganz unten finden.
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