Freitag, 19. Dezember 2014

Buschkowsky Interview/Zitate

buschk

Heinz Buschkowsky, Bürgermeister Neukölln/Berlin:
“… Wir haben es (…) mit einer schleichenden Landnahme zu tun: Wenn etwa eine Klasse mit drei muslimischen Mädchen eine Klassenreise macht, dann muss mittlerweile eine Person mitfahren, um sie auf der Reise muslimisch zu betreuen. Nun haben wir ja bei uns Klassen mit 95 Prozent Muslimen und vielleicht drei katholische Mädchen. Käme jemand auf die Idee, ein Pastor müsse mitfahren, um die drei Mädchen unterwegs katholisch zu betreuen? Nein.

deutliche Aufforderung
Weil ein solches Hineintragen religiöser Dinge in den Alltag bei uns nicht üblich ist. Weil wir nicht unter der Vorstellung leben, jede Banalität könne verwerflich sein und zur Verweisung aus dem Paradies führen. Oder dass ein Schuljunge Anlass haben könnte, der Schulstadträtin nicht die angebotene Hand zu schütteln mit der Begründung: Wenn ich dir die Hand gebe, ist das Sünde, dann bin ich beschmutzt.
Es geht hier nicht um Kleinigkeiten, die Rede ist von der Existenz einer Parallelgesellschaft – und vom Versuch einer allmählichen Landnahme des Fundamentalismus mit dem Ziel, eine andere Gesellschaftsordnung zu schaffen als die, die wir westliche Demokratie nennen.
Noch ein Beispiel aus einer Schule in Neukölln: Dort werden 700 Grundschulkinder betreut, und wir haben da einen sozialen Brennpunkt. Unser Ziel ist also, die Eltern zu erreichen. An der Schule wird ein Elternzentrum gebaut, Kosten und Mühen nicht gescheut. Der einzige Mangel, den dieses Elternzentrum hat: Es sind keine Eltern da.
Keinen halben Kilometer Luftlinie entfernt steht die salafistische Al-Nur-Moschee. Die haben auch ein Elternzentrum – und das ist voll, brechend voll. Sie haben auch eine Koranschule mit 400 Plätzen, die ebenfalls täglich bis auf den letzten Platz besetzt ist.
Das macht mir Sorgen.
Justizministerin im Bann der "Kulturen"
Denn da verfestigen sich die entgegengesetzten Pole zu unserem Bildungssystem, zu unserem Rechtssystem, zu unserem Wertesystem. Da finden Veränderungen statt, die die Grundlagen unserer Gesellschaft betreffen.
Wir dürfen nicht einfach zusehen, wie Kinder, junge Männer, ganze Familien, die unter uns leben, zu den islamistischen Rattenfängern gehen und nicht wiederkommen. Wir müssen klar und deutlich sagen: Das ist etwas, das uns nicht gefällt. Wir dürfen nicht einfach nur zusehen, wenn vor unseren Schulen allmorgendlich Flugblätter verteilt werden, mit denen junge Mädchen unter Druck gesetzt werden, die in Jeans oder mit Make-up zur Schule kommen: Warum trägst du Lidschatten, Schwester? Weißt du, dass das Sünde ist?
Wir dürfen nicht aus Bequemlichkeit und Konfliktscheu die Tatsache ignorieren, dass unsere Sicherheitsbehörden die Zahl aktiver Islamisten in Deutschland inzwischen auf 40 000 bis 50 000 schätzen.
Das ist nichts, wo wir sagen dürfen: Na ja, die paar Leute, das gibt sich wieder. Ich denke nicht, dass sich das gibt, sondern dass dieser Zulauf zu den Fundamentalisten so weitergeht.
Muslima: "Wir hängen euch Scheißchristen alle auf"
Deswegen sage ich:
Wenn wir weiterhin Lehrer, Rektorinnen, integrierte Migranten mit sozialem Engagement, die sich vor Ort nicht hinnehmbaren Entwicklungen alltäglich entgegenstellen, dabei alleine lassen – und ihnen obendrein noch mangelnde Flexibilität und islamophobe Intoleranz unterstellen –, werden wir das früher oder später bitter zu bereuen haben.
Wie lange kann eine Gesellschaft sich diesen Laissez-faire-Modus leisten und Dinge zulassen, die ihren Bestand letztlich gefährden werden?
Ich sage: Eine Gesellschaft muss intervenieren. Eine Gesellschaft kann nicht einfach dasitzen und zugucken – sie muss gestalten. Und das bedeutet auch, klipp und klar zu sagen, wo es in Deutschland, in Mitteleuropa, langgeht und welches die allgemeinen Verhaltensregeln sind, auf die wir uns hier verständigt haben.

Ich mache keinen Hehl daraus: Ich finde, dass ein Straßenbild mit überwiegend völlig verhüllten Frauen nicht dem entspricht, was ich mir unter allgemeinen Verhaltensregeln für den öffentlichen Raum in Mitteleuropa vorstelle.

Vieles von dem, was ich hier angerissen habe, sind relativ junge Entwicklungen.
Noch vor fünf Jahren sah es in Neukölln deutlich anders aus. Nicht selten kommen Besucher zu mir ins Rathaus und sagen: Sagen Sie mal, ich traue meine Augen nicht – was ist denn mit Neukölln passiert, seit ich vor ein paar Jahren das letzte Mal hier war?
Und ich sage dann: Auch wenn es so aussehen mag: Wir sind kein Gottesstaat. Und ich werde tun, was ich kann, damit es auch nicht dazu kommt.”

Eine Zusammenfassung  seiner Kernaussagen auch auf PI :
Am vergangenen Samstag wurde auf dem TV-Sender Phoenix leider erst um Mitternacht ein Gespräch mit Heinz Buschkowsky gesendet, in dem er aus der erschütternden Lebensrealität der Parallelgesellschaft in Berlin-Neukölln berichtet. In 10-15 Jahren werde dieser Stadtteil aufgrund der Geburtenentwicklung rein migrantisch sein. Die Einstellung der Moslems entwickle sich immer mehr in Richtung Fundamentalismus und die Probleme mit der Integration würden immer größer. In der Sendung machte Buschkowsky erstaunlich klare Aussagen zum Islam und seiner demokratiefeindlichen Programmatik. Außerdem beklagte er die politische Korrektheit, die bereits die Darstellung der Wirklichkeit verhindere und somit eine zielführende Diskussion zur Problemlösung verhindere.
(Von Michael Stürzenberger)

All die Blender, Täuscher, Verharmloser und Lügner in Politik, Medien und Religionsverbänden, die behaupten, es gäbe in Deutschland keine Islamisierung, sollten sich einmal die Realität vor Ort ansehen und mit Heinz Buschkowsky reden. Hier eine Auswahl seiner spannendsten Aussagen:
  • “Political correctness ist nichts anderes als Zensur. Sie führt zu Denkfaulheit und Duckmäusertum”
  • “Multi-Kulti ist nichts anderes als ein Etikettenschwindel”
  • “Die Parallelgesellschaften verfestigen sich”
  • “Westliche Dinge werden dort als Sünde und Verdorbenheit angesehen”
  • “Von 300.000 Menschen in Neukölln haben 140.000 einen Migrationshintergrund, in den Schulen 85-95%. Neukölln wird in 10-15 Jahren eine reine Migrantenstadt sein”
  • “Wir haben die größte Hartz IV-Dichte in ganz Deutschland”
  • “Neukölln ist überall”
  • “Ich beobachte seit 5-7 Jahren eine galoppierende Zunahme von fundamentaler Religiösität”
  • “Das Straßenbild ist dominiert von vorschriftsmäßiger religiöser Kleidung: Verhüllte Köpfe und bodenlange Kleidung”
  • “Der Glaube wird aggressiv in den Alltag getragen”
  • “Im fundamentalistischen Islam sind die Gesetze von Gott, die nicht zu hinterfragen sind. Der Mensch darf keine Gesetze erlassen”
  • “Das ist die Gruppe mit dem höchsten Zulauf in Deutschland”
  • “Muslime sind in ihrer Bereitschaft zu Bildung und Anpassung an die Lebensregeln ihrer neuen Heimat sehr viel sperriger als andere”
  • “Das Elternzentrum einer Ganztagesschule in der Nähe der Al-Nuhr-Moschee ist leer, die Moschee und die Koranschule aber sind voll”
  • “Durch Scharia-Richter wird unser Rechtssystem völlig ausgeblendet, Recht und Gesetz werden dort ausgehandelt”
  • “In der Islamkonferenz sind alle kritischen Themen ausgeblendet worden, davon halte ich gar nichts”
  • “Im orthodoxen Islam gibt es keine Trennung von Staat und Religion. Religion ist dort der Staat”
  • “Einwanderung ist keine Sozialveranstaltung. Integration ist eine Pflicht”
  • “Es darf kein Hartz IV geben für junge Leute ohne Schulabschluss und ohne Beruf”
Die Erstausstrahlung der hochinteressanten 35-minütigen Sendung fand am 1. November ebenfalls um Mitternacht statt, daher hat sie leider kaum jemand wahrgenommen. In der Mediathek von Phoenix und auf livingscoop kann man sich das Video ansehen. Oder hier:


 

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